Index Surf Guide


Teil A - Einführung in das Wellenreiten / Surfen

Als Surfen oder Wellenreiten wird das Gleiten über Wasser mithilfe eines Surfbretts bezeichnet. Bekannt ist das Surfen bereits seit fast 4.000 Jahren. Am weitesten verbreitet war es lange Zeit auf den Inseln von Hawaii. Dort erlangte es sogar spirituelle und kulturelle Bedeutung, bevor es von den Missionaren verdrängt wurde. In den 1950er Jahren wurde es jedoch von US-Amerikanern wiederentdeckt und erlebte einen Boom, der sich weltweit ausbreitete.

Surfclub und Wellenreiten Indonesien

Der Ursprung des Surfens ist allerdings nicht eindeutig geklärt – es ist lediglich gesichert, dass die Polynesier diesen Sport entwickelten. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass er sich aus dem „Body-Surfen“ entwickelt hat, bei dem Wellen ohne Hilfsmittel abgeglitten wurden. Später wurde dem Körper durch Binsenbündel, Planken, kleinere Baumstämme oder Kanuspitzen mehr Auftrieb verliehen. Anschließend wurde zuerst liegend, kniend und sitzen gesurft, bevor sich vor allem auf Tahiti das Surfen im Stehen entwickelte. Diese Form des Surfens fand auch in Neuseeland, Rapa, den Osterinseln und auf Hawaii Verbreitung. Auf Hawaii etablierte sich anschließend auch die Schrägfahrt und die gesellschaftliche Bedeutung des Sportes nahm deutlich zu. So waren beispielsweise die Buchten mit den besten Wellen den Königen vorbehalten. Auch Wellenreitwettkämpfe fanden zu diesem Zeitpunkt bereits statt. Durch die Missionare wurde der Sport jedoch zunehmend in den Hintergrund gedrängt und 1823 sogar verboten. Surfen verlor dadurch zwar an gesellschaftlicher Bedeutung, konnte jedoch nicht vollständig verdrängt werden. 1908 gründete sich der erste hawaiische Surfclub und Wellenreiten gewann wieder an Bedeutung. Seit den 1920er Jahren entwickelten sich vor allem die Surfbretter durch neue Materialien, Konstruktionen und Designs deutlich weiter. Der erste offizielle Surf-Wettbewerb fand 1928 in Kalifornien in Corona Del Mar statt und hieß The Pacific Coast Surfriding Championship.

Historisch gesehen ist vor allem Duke Kahanmanoku („The Big Kahuna) wichtig. Er begann bereits als Jugendlicher damit, Surfbretter zu entwickeln und tat sich zudem so erfolgreich als Schwimmer hervor, dass er mehrere Olympia-Medaillen gewinnen konnte. Während Reisen durch die USA und Australien stellte er seine Surfbretter vor und wirkte in verschiedenen Filmen mit. Auf diese Weise trug er maßgeblich zum Siegeszug des Surfens bei und löste den Boom mit aus. Er wird auch heute noch als „Vater des Surfens“ bezeichnet. Als die Surf-Ikone der neueren Zeit gilt hingegen Kelly Slater, der die Surfweltmeisterschaft (ASP) insgesamt zehn Mal gewinnen konnte und als absoluter Surfstar gilt.

Duke Kahanmanoku kelly slater

In den 1950er Jahren wurde Surfen dann weltweit bekannt und breitete sich auch nach Europa aus und wird auch hier immer beliebter. Inzwischen gibt es von der Surfschule in Andalusienbis hin zum Surfverein in Zandvoort unzählige Möglichkeiten, Surfen auch in Europa auszuüben.

Teil B - Wellenreiten / Surfen lernen

Wo kann man am besten Surfen lernen?

Gerade Anfänger benötigen zu Beginn keine großen Wellen und sind deswegen auch in Europa sehr gut aufgehoben. EinSurfurlaub in Spanien oder ein Surfkurs in Andalusien stellen sicher, dass auch das Wetter mitspielt. Grundsätzlich ist es jedoch fast egal, ob Frankreich, Portugal, Spanien oder sogar Deutschland für die ersten Versuche gewählt werden. Wichtiger ist die Auswahl der richtigen Surfschule.

Surfschule vor kinder Spanien

Der richtige Kurs und die richtige Surf Schule richten sich dabei natürlich auch nach demjenigen, der surfen lernen möchte. Ist beispielsweise ein Familienurlaub geplant, sollte ein Anbieter gewählt werden, der sowohl auf Erwachsene als auch auf Kinder spezialisiert ist und dementsprechend auf beide Altersklassen eingehen kann.

In Einzelfällen werden sogar Surfkurse für Familien angeboten, in denen Eltern und Kinder zusammenlernen können. Wer jedoch als Erwachsener möglichst schnell Fortschritte machen möchte, ist in einem Surfkurs für die entsprechende Altersklasse am Besten aufgehoben.

Die Surfschule sollte zudem auf Anfänger spezialisiert sein. Zwar ist es lobenswert, wenn die Kompetenz der Surflehrer ausreicht, um auch Fortgeschrittene oder gar Profis zu trainieren, diese Zusatzqualifikation ist für den Einstieg jedoch sicherlich kein Muss. Wichtiger ist, dass der Surflehrer auf die Bedürfnisse von Anfängern eingehen kann und ihnen die notwendigen Hilfen gibt. Interessierte sollten deswegen vor der Buchung überprüfen, welche Surflehrer Ausbildung die Angestellten der Surf Schule absolviert haben und ob der Anbieter selbst Zertifikate und Qualitätssigel vorweisen kann. Ein guter Anhaltspunkt kann zudem Kundenbewertungen auf der Webseite oder auf Portalen sein.

Surfkurse für Familien

Wo kann man am besten surfen?

Deutschland bietet für Wellenreiter relativ wenig. Die Bedingungen sind häufig nicht konsistent genug und zudem bleiben wirklich gute Wellen häufig aus. Ähnliches gilt auch für Dänemark, wo nur an manchen Stellen bessere Voraussetzungen herrschen.

Wer gute Wellen sucht und dennoch in Europa bleiben möchte, ist an der Atlantikküste besser aufgehoben. Frankreich hat einige Surfspots mit guten Wellen. Die Wellen an der Atlantikküste erfordern allerdings etwas Erfahrung. Wer gerade erst Surfen lernt, ist an der Mittelmeerküste besser aufgehoben. Auch in einem Surfcamp in Andalusien lernen Surfer die guten Konditionen Spaniens schnell zu schätzen. Die Surfbedingungen in Portugal gelten bei vielen Surfern als unterschätzt. Auch hier lassen sich einige hervorragende Spots finden, die sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen herausragende Bedingungen bieten.

Auch in Afrika lassen sich einige gute Spots finden, auch wenn Surfen noch nicht sehr verbreitet ist. Lanzarote, Kapstadt und Fuerteventura sind bereits länger unter Surfern bekannt. Ein Surfurlaub in Nord Marokko ist einer der großen Trends der letzten Jahre. Taghazout und Tamraght sind inzwischen keine Geheimtipps mehr und bieten perfekt brechende Rightbreaker. Beachbreaks sorgen dafür, dass Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen von den guten Bedingungen profitieren können.

Für viele Surfer sind vor allem Surfurlaube in den USA oder in Australien etwas besonders. Vor allem Hawaii ist für viele, die sich für die Geschichte des Surfens interessieren, einer der Anlaufpunkte schlechthin, zumal die lange Reise ebenfalls mit herausragenden Wellen belohnt wird.

 Nord_Marokko_Surfurlaub

Kann man sich Surfen selbst beibringen?

Grundsätzlich ist es natürlich möglich, sich das Surfen selbst beizubringen. Hilfreich können Video-Tutorials oder Lehrbücher sein. Allerdings sind Lernerfolge bei Surfkursen wesentlich schneller zu erreichen. Zudem ist Surfen nicht immer ungefährlich. Eine Surflehrer Ausbildung befähigt den Lehrer in der Regel dazu über grundsätzliche Gefahren aufzuklären und im Notfall eingreifen zu können. Zudem kennt er das Gewässer, in dem die Surfanfänge stattfinden, und kann die Schüler deswegen speziell auf Besonderheiten hinweisen. Da nicht alle Wellen für Anfänger gleich gut geeignet sind und sich selbst am gleichen Spot die Bedingungen innerhalb weniger Stunden deutlich unterscheiden können, kann er zudem besser geeignete Wellen auswählen und so auf den Lernstand des Schülers eingehen. Gerade das Wissen über die Region oder lokale Unterschiede machen das Wissen des Surflehrers für Anfänger deswegen unverzichtbar. In der Regel werden die Schüler zudem ohne Zusatzkosten samt Brett an die Spots gebracht, die sich gerade am besten eignen. Auf diese Weise können häufig Zusatzkosten für den Mietwagen gespart werden, die dann in den Surfkurs investiert werden können. Er klärt zudem auch über Verhaltensregeln und Besonderheiten im Umgang mit Surfern oder anderen Wassersportlern auf und kann Anfänger deswegen optimal vorbereiten.

Surflehrer Oceano Surf Conil De La Frontera Spanien

Einer der größten Vorteile eines Surfkurses ist jedoch sicherlich die Tatsache, dass sich die Motivation deutlich besser aufrechterhalten lässt, da Anfängerfehler schneller korrigiert werden und die richtige Technik schneller erlernt wird. Auf diese Weise ist es auch leichter zu verhindern, dass sich falsche Angewohnheiten einschleichen, die dann später nur schwer korrigiert werden können und den weiteren Fortschritt behindern. Zudem kann er dem Einsteiger wesentlich besser Equipment empfehlen und so dabei helfen, das richtige Brett für den Anfang zu finden. Viele Anfänger profitieren zudem vom Austausch mit anderen Einsteigern. Ein Surfcamp oder auch Surfkurs stellt den Kontakt zu anderen Anfängern und erfahreneren Surfern her und ermöglicht es so, Erfahrungen zu teilen.

Wer Geld in einen Surfkurs investieren kann, sollte deswegen nicht darauf verzichten. Gerade zu Beginn ist das Geld hervorragend angelegt und Surfen macht wesentlich mehr Spaß. Wer sich wirklich keinen Kurs leisten kann, sollte zumindest Wert darauf legen, ausschließlich an Stränden anzufangen, an denen Rettungsschwimmer anwesend sind. Strömungen werden gerade von Anfängern schnell unterschätzt.

Oceano SurfSchule Conil de la Frontera Andalusien Spanien

Wie schnell kann man Surfen lernen?

Wie schnell sich der Lernerfolg einstellt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist fraglos die körperliche Verfassung. Eine gute Ausdauer und Schnellkraft helfen vor allem bei Beginn bei schnelleren Erfolgen. Sie sorgen dafür, den regelmäßigen Take Off und das Paddeln bewältigen zu können, ohne direkt erschöpft zu sein. Wesentlich sind auch Flexibilität und Koordination. Deswegen sind Turnsportler häufig zu Beginn deutlich im Vorteil. Ebenfalls hilfreich sind Sportarten wie Snowboarden oder Skateboarden, die den Gleichgewichtssinn schulen. Wer einen Surfurlaub plant, sollte zumindest im Vorfeld regelmäßig schwimmen gehen, um die Kondition zu stärken.

Wie schnell ein Anfänger Surfen lernt, hängt auch vom Körperbau ab. Grundsätzlich müssen Surfer weder besonders schlank, gelenkig oder athletisch sein. Allerdings haben kleinere Personen mit geringerem Gewicht vor allem mit dem Aufstehen auf dem Brett in der Regel weniger Probleme. Mit Timing und der richtigen Techniken lassen sich anfängliche Schwierigkeiten jedoch leicht überwinden.

Ein wesentlicher Faktor bei der Geschwindigkeit beim Surfen lernen sind zudem die Konditionen. Für Anfänger sind sanft an den Strand rollende Wellen, die an der gleichen Stelle brechen, die besten Voraussetzungen. Eine Wellengröße von einem halben Meter reicht dabei zum Lernen völlig aus. Allerdings können auch etwas härtere und flachere Wellen geeignet sein, um die Technik weiter zu verfeinern. Deswegen sind Regionen, in denen die Spots ausreichend Unterschiede bieten, häufig am Besten geeignet, um auf den ersten Erfolgen aufzubauen.

Entscheidend beim Lernerfolg ist auch die Einstellung des Surfers. Schnell aufzugeben und nicht an den Erfolg zu glauben, kann dabei genauso hinderlich sein wie ein zu hoher Erwartungsdruck und Übermotivation. Kein Anfänger sollte zu hart mit sich ins Gericht gehen, sondern akzeptieren, dass Rückschläge und ausbleibender Erfolg Teil des Lernens sind. Spaß am Ausprobieren ist deswegen die beste Einstellung. Auf diese Weise entsteht kaum Erfolgsdruck und der Schüler geht mit wesentlich mehr Spaß und Gelassenheit an den Sport heran. Häufig lassen sich so Erfolge ganz ungezwungen und schneller erzielen, als wenn man zu viel von sich selbst erwartet.

Wie schnell Einsteiger surfen lernen können, hängt auch davon ab, welche Hilfen er in Anspruch nimmt. Ein Anfänger, der sich Surfen auf eigene Faust beibringt, benötigt wesentlich mehr Zeit, als ein Einsteiger, der einen Surfkurs oder ein Surf Camp besucht. Hierbei ist wiederum die Anzahl der anderen Schüler entscheidend. Die schnellsten Lernerfolge erzielen Anfänger im Einzelunterricht, mit steigender Teilnehmeranzahl nimmt die Geschwindigkeit deutlich ab, weil der Surflehrer wesentlich schlechter auf die einzelnen Schüler eingehen kann. Bis zu sechs Teilnehmer gelten noch als empfehlenswert, danach nimmt die Qualität des Kurses zwangsläufig ab.

Grundsätzlich können körperlich fitte Schüler in der Regel schon innerhalb der ersten zwei Tage auf dem Brett aufstehen. Die erste Welle können sie bei guten Bedingungen in der Regel innerhalb der ersten Woche surfen.

Welches Board ist das richtige?

Surfboards gibt es in verschiedenen Formen und Längen. Am wichtigsten bei der Auswahl ist, dass das Board auf Gewicht und Länge des Surfers abgestimmt ist. Für Anfänger werden in der Regel Longboards empfohlen. Auf ihnen ist das Anpaddeln am leichtesten und die hohe Stabilität erleichtert es, das Gleichgewicht zu halten. Wer mit dem Longboard einige Wellen stehen konnte und sich sicher fühlt, kann anschließend immer kürzere Boards wählen und so von mehr Wendigkeit profitieren. Es gibt jedoch auch Profis, die sich auf dem Longboard wohlfühlen. Letztlich ist die Wahl des Boards also auch eine Frage des Geschmacks und Surfer müssen nicht auf kürzere Boards umsteigen.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Boards mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen:

Longboards

Surfbretter über einer Länge von 8 Fuß werden als Longboards bezeichnet. Sie sind die längsten und dicksten Boards. Das führt dazu, dass sie beim Surfen viel Stabilität und eine gute Gleitlage ermöglichen. Auch die hohen Geschwindigkeiten, die mit ihnen erzielt werden können, machen das Longboard für viele zum Favoriten. Ein großer Nachteil ist allerdings die Schwerfälligkeit beim Lenken.

Longboard Surfern Andalusia

Shortboards

Shortboards sind in der Regel zwischen fünf und sieben Fuß lang. Sie sind kurz und dünn und machen so das Anpaddeln deutlich schwieriger. Da sie nur ein geringes Volumen haben, liegen sie tief im Wasser und es ist wesentlich schwieriger, auf ihnen ausreichend Stabilität zu erlangen. Sie gelten deswegen erst ab einer Wellenhöhe von einem Meter als empfehlenswert, sorgen dann durch ihre hohe Wendigkeit jedoch dafür, dass sie außerordentlich gut für Tricks geeignet sind.

Shortboard Surfboard for high performance moves

Allround Surfboard

Allround- oder Hybrid-Boards sind in der Regel zwischen 7,2 und 8 Fuß lang und weniger dick als Longboards, sodass Wellen etwas weniger schnell angepaddelt werden können. Sie sind auf dem Wasser jedoch ähnlich stabil, reagieren dabei jedoch wesentlich schneller als Longboards. Sie gelten als für Einsteiger am besten geeignet.

Big Wave Boards

Wie der Name schon andeutet, sind Big Wave Boards vor allem darauf ausgelegt, möglichst hohe Wellen zu surfen. Sie beschleunigen das Anpaddeln deutlich und ermöglichen ausreichend Stabilität bei Monsterwellen. Nur für Profis zu empfehlen.

Fish Surfboards

Das Fish Surfboard ist kürzer und breiter als die meisten Shortboards und hat zudem zwischen zwei und drei Finnen, die es noch wendiger machen. Sie werden vor allem in langsam brechenden Wellen genutzt und machen das Anpaddeln leichter als bei herkömmlichen Short-Boards. Für die Spitze der Welle oder in steileren Wellen weniger gut geeignet. Grundsätzlich sind sie für Anfänger mit geringem Gewicht nicht ungeeignet, ihr volles Potenzial kann jedoch erst von erfahreneren Surfern ausgeschöpft werden.

Fish Surfboards

Was ist der Unterschied zwischen Surfcamps und Surfschulen?

Surfschulen bieten in der Regel ausschließlich Surf-Unterricht an. Einige Schulen stellen zudem auch die Ausrüstung und organisieren den Transport von der Surfschule zum Spot. Dies ist jedoch in der Regel der einzige Service, der geboten wird.

Spanische Surfcamps sind hingegen für den Surfurlaub optimal geeignet. Sie bieten neben dem Unterricht auch Unterkunft und teilweise sogar Verpflegung an. Darüber hinaus organisieren sie in der Regel ebenfalls ein Rahmenprogramm, dass die surffreien Stunden füllt und es zudem erleichtert, mit anderen Surfern in Kontakt zu treten. Dazu gehören Partys, Fun-Aktivitäten, Beachvolleyball-Turniere, Stadtführungen, Videoabende oder Lagerfeuer. Da Yoga unter Surfern sehr beliebt ist, werden beide Aktivitäten ebenfalls häufig zusammen angeboten.

Ein Surf Yoga Urlaub ist also in Surfcamps kein Problem. Manche Surfcamps im Ausland bieten sogar Sprachkurse an, sodass es beispielsweise kein Problem ist, Surfen und Spanisch zu lernen.   Zudem kann die Ausrüstung hier in der Regel über den gesamten Zeitraum genutzt werden, während sie bei Surfschulen häufig außerhalb der Unterrichtszeiten gesondert geliehen werden müssen.

Zudem gibt es Surfcamps, die sich speziell an jüngere Teilnehmer oder Familien richtet. Wer also mit Kindern unterwegs ist, findet hier in der Regel eine familienfreundliche Atmosphäre und ein Rahmenprogramm vor, dass den Eltern Entspannung ermöglicht.

Kann man in Deutschland surfen lernen?

Grundsätzlich ist surfen auch in Deutschland möglich. Allerdings sind alle relevanten Spots stark vom Wind abhängig, da die Wellen in deutschen Gewässern nur durch Wind entstehen können. Es ist also immer möglich, dass Urlauber ein paar Tage am Stück erwischen, die nicht fürs Surfen geeignet sind. Dies sollten Interessenten bei der Planung eines Surfurlaub in Deutschland in jedem Fall beachten. Es ist also sinnvoller, vor dem Urlaub keinen Surfkurs zu buchen, sondern vor Ort zu erfragen, ob er sich innerhalb der nächsten Tage überhaupt lohnt.

Darüber hinaus kommen die Wellen an den beliebten deutschen Surfspots in Sylt, Norderney oder Hvide Sande weniger regel- und gleichmäßig als in anderen Ländern. Gerade für Anfänger ist Surfen lernen in Deutschland deswegen eine besondere Herausforderung. Unmöglich ist dies jedoch auch nicht. Empfehlenswerter sind allerdings Surfschulen in Spanien, Portugal oder Frankreich. Ein Surfurlaub in Südspanien mag etwas teurer sein, ermöglicht dafür aber gute Bedingungen für Anfänger und stellt sicher, dass Surfen wegen guter Voraussetzungen auch an jedem Tag des Urlaubes möglich ist.

Es ist ebenfalls möglich, auf Erlebnisbäder auszuweichen, allerdings sind diese in der Regel sehr teuer. Manche Flüsse wie beispielsweise die Isar eignen sich ebenfalls, um zu surfen. Allerdings ist River surfen nur selten erlaubt und fordert Anfänger häufig zu sehr heraus.

Kann man mit Surfen abnehmen?

Surfen ist keine Ausdauersportart, die saisonunabhängig ausgeübt werden kann und demzufolge fürs Abnehmen weniger geeignet als die Klassiker Radfahren oder Joggen in Kombination mit Krafttraining. Allerdings fordert Surfen den Körper dennoch auch verschiedene Art und Weise.

Gerade am Anfang verbringen Einsteiger häufig mehr Zeit im Wasser als auf dem Board und verbrennen mehr Energie durch Schwimmen, Paddeln und den Versuch, wieder aufs Board zu gelangen. Die Aufstehbewegung hat hingegen Ähnlichkeit mit Burpees, die bekannterweise ein hervorragendes Ganzkörpertraining sind. Das Surfbrett an den Strand und wieder zum Transporter zu tragen, erfordert ebenfalls Muskelkraft. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Surfen die Kondition herausfordert.

Insgesamt werden durchs Surfen vor allem die Schultern und Arme trainiert – dies gilt vor allem für Einsteiger. Es ist vor allem die Dauer der Bewegung, die dafür sorgt, dass beim Surfen viele Kalorien verbrannt werden. Während bei Ausdauersportarten häufig nach einer halben bis einer Stunde Schluss ist, stehen Surfer in einem Kurs in der Regel vier Stunden täglich auf dem Board.

Deswegen ist es mehr als nur empfehlenswert, sich während des Surfens gesund und ausgewogen zu ernähren. Proteinreiche Koste ermöglicht, dass der Muskelaufbau, der durch das Surfen angeregt wird, effizient geschehen kann. Zudem ermöglichen Proteine zusammen mit Kohlenhydraten eine ausreichende Energieversorgung.

Allerdings begehen die meisten Surfer, die mit dem Sport abnehmen wollen, vor allem zwei Fehler: Zum einen lassen sie über die Begeisterung mindestens eine Mahlzeit ausfallen. Der Körper ist dann unterversorgt und verbrennt Fett nicht mehr effektiv. Zum anderen wird der Appetit durch die Bewegung und den Wind deutlich angeregt. Viele Surfer schlagen deswegen am Abend besonders zu, sodass die Kalorienbilanz insgesamt positiv ist und eine Gewichtsabnahme nicht erreicht werden kann.

Wer Surfen gezielt zum Abnehmen nutzen möchte und weiblich ist, hat jedoch inzwischen mit einem Bikini Boot Camp eine interessante Alternative. Ein Bikini Boot Camp bietet neben Surfen andere sportliche Herausforderungen wie Mountainbike, Yoga, Zirkeltraining oder Wanderungen. Darüber hinaus werden die Teilnehmer über eine gesunde und ausgewogene Ernährung informiert und haben ein straffes Trainingsprogramm, das die Gewichtsreduktion ermöglichen soll.

Die Mitarbeiter der meisten Camps haben einen militärischen Background und dementsprechend rau ist der Ton in den Camps auch. Wer also einen außergewöhnlichen Urlaub plant, seine körperlichen Grenzen testen und dabei ein paar Pfund abnehmen möchte, sollte ein Bikini Boot Camp in Betracht ziehen.

 

Bikini_boot_camp_photo_Spanien

Ab wann können Kinder surfen lernen?

Die Grundvoraussetzung fürs Surfen lernen ist, sicher schwimmen zu können. Je nach Surf Schule sind die Bedingungen jedoch unterschiedlich streng. Während einige Kinder bereits ab dem Seepferdchen zulassen, fordern andere Bronze, empfehlen jedoch Silber. Welches Abzeichen gefordert wird, ist vor allem vom Spot und der Wassertiefe abhängig. Allerdings schadet es niemals, wenn das Kind möglichst sicher schwimmen kann. Wichtig ist zudem, dass es keine Angst vor Wasser hat und in der Lage ist, den Kopf einige Sekunden unter Wasser zu halten und unter dem Surfbrett hindurch zu tauchen, ohne Panik zu bekommen.

Deswegen verzichten einige Surfschulen sogar auf eine Altersbegrenzung und richten sich lediglich nach den Schwimmfähigkeiten des Kindes. In der Regel dürfen Kinder jedoch erst zwischen sechs und sieben Jahren den ersten Kurs belegen. Eltern sollten bei der Wahl der Surfschule unbedingt darauf achten, dass die Kurse altersgerecht gestaltet werden. Die unterschiedlichen Altersklassen bringen verschiedene didaktische Anforderungen mit sich und die anderen Teilnehmer sollten niemals wesentlich älter oder jünger als das eigene Kind sein. Wer einen Familienurlaub plant, sollte also die Surfschule auch danach aussuchen, wie kindgerecht sie ist.

Kinder Surf Kurse Spanien

Warum ist Yoga unter Surfern so beliebt?

Wer nach Surfkursen sucht, wird schnell bemerken, dass viele Veranstalter einen Surf Yoga Urlaub anbieten. Tatsächlich haben beide Sportarten viele Gemeinsamkeiten. Yoga ist dadurch, dass es den Gleichgewichtssinn und die Kraft schult, eine hervorragende Grundlage fürs Surfen ist. Auch Körperspannung und Flexibilität sind in beiden Sportarten gleichermaßen gefragt. Zentriertheit, Gelassenheit und Geduld sind hingegen psychische Fähigkeiten, die bei beiden eine große Rolle spielen. Ruhe und Konzentration sind ebenfalls zwei gemeinsame Ziele. Zudem lässt sich Yoga teilweise als wichtige Dehnübung vor dem Surfen praktizieren.

Es ist also sicherlich nicht zufällig, dass zahlreiche Surf-Profis wie Kelly Slater zugleich Yoga praktizieren. In Zusammenhang mit dem Element Wasser ist es zudem besonders leicht, in Verbindung mit sich selbst und der Natur zu treten. Ein Surf Yoga Urlaub ist also die optimale Gelegenheit zur ganzheitlichen Entspannung und Kräftigung des Körpers. Häufig hat dies jedoch einen Nachteil: Für Kinder gibt es bei kleineren und spezialisierten Camps in der Regel kein ausreichendes Programm. Wer also einen Familienurlaub plant, sollte das Hauptaugenmerk auf die Familienfreundlichkeit und das Kinderprogramm legen. Häufig werden auch hier Yoga-Kurse angeboten, allerdings ist die Gewichtung eine andere.

Es ist also sicherlich nicht zufällig, dass zahlreiche Surf-Profis wie Kelly Slater zugleich Yoga praktizieren. In Zusammenhang mit dem Element Wasser ist es zudem besonders leicht, in Verbindung mit sich selbst und der Natur zu treten. Ein Surf Yoga Urlaub ist also die optimale Gelegenheit zur ganzheitlichen Entspannung und Kräftigung des Körpers. Häufig hat dies jedoch einen Nachteil: Für Kinder gibt es bei kleineren und spezialisierten Camps in der Regel kein ausreichendes Programm. Wer also einen Familienurlaub plant, sollte das Hauptaugenmerk auf die Familienfreundlichkeit und das Kinderprogramm legen. Häufig werden auch hier Yoga-Kurse angeboten, allerdings ist die Gewichtung eine andere.

Ist Surfen und Spanisch lernen eine gute Kombination?

Auf dem Surfbrett stehen Anfänger in der Regel maximal vier Stunden am Tag. Kondition und Kraft reichen bei den wenigsten für mehr aus. Da so viel Zeit verbleibt, um andere Beschäftigungen auszuüben, der Körper jedoch durch das Surfen sehr beansprucht wird, empfehlen sich vor allem Tätigkeiten, die vor allem den Geist schulen.

Da trifft es sich sehr gut, dass viele gute Anfängerspots im Ausland liegen und es demzufolge häufig die Möglichkeit gibt, beispielsweise in einem Surfkurs in Andalusien gleichzeitig Spanisch zu lernen. Bei einem Surf Spanischkurs kann die eine Tageshälfte für den Sport und die andere für die Sprache genutzte werden. Viele Urlaubsveranstalter haben entdeckt, dass dies die optimale Gelegenheit ist, um sowohl Körper als auch Geist herauszufordern und bieten deswegen surfen und spanisch lernenin Kombination an. Wer nur eine Surfschule in Spanien gebucht hat, findet nicht immer eine Sprachschule in der Nähe, sodass es empfehlenswert ist, gleich einen Surf Spanischkurs zu buchen. Wer sich vor dem Urlaub schlaumacht, wird schnell feststellen, dass es zwar kein Problem ist, eine Surfschule in Andalusien zu finden, es jedoch nicht immer eine Sprachschule in der Nähe gibt. In Spanien konzentriert sich das Angebot für beide Kurse vor allem um Cádiz und San Sebastian. Abseits dieser beiden Orte müssen teilweise weite Fahrtwege in Kauf genommen werden. Wer einen Surf Spanischkurs plant, sollte also darauf achten, auch in eine Region zu reisen, wo beides angeboten wird.

Natürlich kann der Surfurlaub auch mit anderen Sprachen kombiniert werden. Wer keinen Surfurlaub in Südspanien plant, sondern lieber nach England, Neuseeland oder die USA reist, kann dort auch surfen und englisch lernen kombinieren. Auch in Frankreich werden Französisch- und Surfkurse kombiniert.

Wie unterscheidet sich Stand up Paddling vom Surfen?

Surfen und Stand Up Paddling sind eng miteinander verwandt. Früher fuhren polynesische Fischer ihre Boote im Stehen. Auf Hawaii war das stehende Surfen sogar ausschließlich dem König vorbehalten. Später wurde die Fortbewegungsart vor allem von Surflehrern auf Hawaii genutzt. Sie hatten so einen besseren Überblick über ihre Schüler und konnten schneller korrigierend eingreifen.

Der größte Unterschied beim Stand Up Paddle ist, dass der Surfer ein Stehpaddeln hat, das er zur Fortbewegung nutzt. Es wird dabei ähnlich wie beim Kanufahren genutzt. Beim Stand Up Paddle Surfen werden Stehpaddeln und Wellenreiten kombiniert, was die Geschwindigkeit gegenüber reinem Paddeln deutlich erhöht. Distance Stand Up Paddling wird hingegen eher auf Gewässern ausgeführt, bei denen der Wellengang gering ist. Ziel ist es in der Regel, große Strecken zurückzulegen. In beiden Disziplinen unterscheidet sich das Equipment geringfügig. So benutzen Distance SUP-Sportler ein längeres Paddel und etwas anders geformte Bretter.

Da sich der Sport immer größerer Beliebtheit erfreut, gibt es inzwischen kaum noch ein gut besuchtes Gewässer ohne SUP Schule. Inzwischen wurden zudem Bretter entwickelt, die aufblasbar sind und sich somit besser transportieren lassen, was die Sportart für Freizeitsportler noch attraktiver macht. SUP entwickelt sich gerade zu einer neuen Trendsportart und wird als hervorragender Ausdauersport empfohlen. Der Besuch einer SUP Schule lohnt sich jedoch auch für alle, die „richtig“ surfen lernen und die Zeit bis zum Surf Camp in Andalusien überbrücken möchten: SUP hilft deutlich dabei, sich später auch ohne Paddel und in den Wellen zurechtzufinden. Für Anfänger ist ein SUP-Kurs deswegen die optimale Vorbereitung auf den Surfurlaub.

Damit lässt sich der Sport auch in stehenden Gewässern oder an Orten, an denen Wellen und Wind zu Wellenreiten oder Windsurfen nicht ausreichen, ausüben. Surfer müssen also nicht länger nach Nord Marokko für den Surfurlaub oder eine Surf Camp in Andalusien besuchen, sondern können Stand Up Paddle fast an jedem See, Fluss oder Meer in Deutschland ausüben.

Was sind die Basics fürs Surfen lernen?

Egal ob in einer Surfschule in Andalusien oder im Selbstversuch: Die Grundlagen sind die Gleichen. Die folgenden Basics sind die wichtigsten Erfolge für Surfanfänger:

Der Take off

Der Take Off ist das wichtigste beim Wellenreiten. Hierbei geht es darum, die Welle anzugleiten und auf das Surfbrett zu springen. Anfänger üben dies am Besten erst einmal am Strand. Zeichne dafür eine Linie in den Sand, die die Mitte des Boards darstellen soll. Anschließend setzt Du Deine Hände nah neben dem Körper in der Höhe der ersten Rippen auf und stützt Dich schnell auf. Vergiss dabei nicht, den Oberkörper mitzudrehen, sodass die Entstellung der Schultern parallel zum Board ist.

Wer diese Übung beherrscht, versucht sie als Nächstes im Weißwasser. Hier ist das Aufstehen schon wesentlich schwieriger als an Land. Wer auch dies sicher beherrscht, darf den Take Off endlich in einer Welle ausprobieren. Du wartest auf die Welle in einem rechten Winkel zur Welle im Line-Up, während Du auf deinem Board sitzt. Das ermöglicht es Dir, Wellen und Strand im Auge zu behalten und Dich schnell zu drehen, um eine Welle anzupaddeln. Rollt eine Welle an, die Dir geeignet vorkommt und Du bist an der Reihe, drehst Du Dich in Richtung Strand und paddelst los. Es ist wichtig, dass die Welle Dich noch nicht erreicht hat. Es ist gerade am Anfang nicht leicht, die Welle richtig zu erwischen. Wenn sie Dich erreicht, hebt sich das Board hinten hoch. Im ersten Augenblick denken viele, dass sie vorne überfallen, aber in der Regel ist dies nicht der Fall. Nun musst Du noch schneller paddeln. Hast Du die Welle an der richtigen Stelle erwischt, fängst Du an zu gleiten. Nun springst Du so auf, wie Du es zuvor geübt hast. Denke nur daran, dass Du in den Knien bleiben musst, damit Du Dein Gleichgewicht besser halten kannst. Nun zeigt sich, ob Du den richtigen Augenblick erwischt hast. Ist die Welle noch zu flach, wird sie Dich nicht mitnehmen. Ist sie hingegen schon zu steil, landest Du unweigerlich wieder im Wasser.

Das Paddeln

Richtiges Paddeln ist gerade für Anfänger sehr wichtig, weil es ohnehin kräftezehrend ist und die falsche Technik schnell die Kondition zu sehr fordert. Um richtig zu paddeln, sollte die Nose so knapp wie nur möglich aus dem Wasser ragen. Das führt dazu, dass das Board die geradeste Position annimmt und somit auch der Wasserwiderstand so gering wie möglich ist. Auch die Körperspannung ist wichtig. Beim Paddeln solltest Du immer leicht ins Hohlkreuz gehen. Das hilft dabei, die Kraft ins Wasser zu übertragen, indem Spannung im Rücken erzeugt wird. Außerdem solltest Du darauf achten, dass Deine Beine Dir nicht unnötig Schwung nehmen. Halte sie immer angespannt und zusammen und lasse sie im Wasser nicht schleifen. Achte zudem darauf, dass Du mit voller Kraft paddelst und Deine Bewegungen möglichst gleichmäßig und rief sind. Beachte vorm Paddeln außerdem, wie Du leicht an das Line Up gelangst. In der Regel gibt es an jedem Spot einen Channel, an dem das Wasser tiefer ist und die Strömung aufs Meer geht. Hier ist es natürlich wesentlich leichter, zum Line Up zu kommen. Du erkennst ihn daran, dass dort weniger und kleinere Wellen mit weniger Kraft brechen.

Tauchtechniken

Um ans Line Up zu gelangen musst Du nicht nur paddeln, sondern auch durch die Wellen tauchen. Solange Du noch stehen kannst, ist es am leichtesten, wenn Du mit dem Board (neben dem Körper halten!) über die Wellen springst. Im Weißwasser brauchst Du dafür Tauchtechniken:

  • Die Eskimorolle wendest Du an, während Du bereits paddelst. Kurz bevor das Weißwasser Dich erreicht, musst Du die Rails greifen und Dich unter das Board drehen, indem Du umkippst. Dabei musst Du darauf achten, dass die Nose im Wasser liegt. Ist dies nicht der Fall, drückt sich das Weißwasser zwischen Dich und Dein Board und reißt es Dir vermutlich aus der Hand. Geht alles gut und das Weißwasser, ist über Dich hinübergerollt, drehst Du Dich wieder auf Dein Board und paddelst so schnell weiter, wie Du kannst.

  • Beim Duck Dive tauchst Du hingegen unter der Welle durch, ohne Dich zu drehen. Der Duck Dive hat seinen Namen von der Bewegung bekommen, die auch Enten ausführen, wenn sie abtauchen. Wenn das Weißwasser auf Dich zurollt, musst Du Dein Board an den Rails greifen und Dein Gewicht so weit nach vorne verlagern, dass das Board mit der Nose zuerst eintauchen kann. Beim Eintauchen winkelst Du eines deiner Beine so an, dass sich das Knie unterhalb der Hüfte befindet, das andere streckst Du nach oben weg. Kurz bevor das Weißwasser Dich tatsächlich erreicht, musst Du Deinen Oberkörper unter das Wasser ans Board ziehen und mit dem Knie das Board komplett unter Wasser drücken. Richtig durchgeführt, verlagert der Druck des Knies das Gewicht nach hinten und als Folge davon schießt Du auf der Rückseite der Welle wieder nach oben.

  • Der Duck Dive ist gerade für Anfänger sehr schwer, weil er viel Übung und Erfahrung benötigt, ist jedoch eine der wichtigsten Techniken beim Surfen. Er wird mit einem kleinen Board leichter.

Richtiges Fallen

Als Surfer ist es unvermeidlich, dass man häufiger vom Bord fällt. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, ist es wichtig zu wissen, wie Du richtig fällst:

  • Fall immer hinter oder neben das Board und schütze immer Deinen Kopf mit Deinen Armen.

  • Surfst Du in einem Spot mit Felsen oder Riffen, kann es Verletzungen vermeiden, wenn Du nicht zu tief eintauchst. Strecke beim Fallen also alle Gliedmaßen aus und falle möglichst flach ins Wasser.

  • Sonst ist es ratsam, beim Sturz tief abzutauchen, bis Du den Zug deiner Leash spürst. Danach solltest Du langsam und orientiert auftauchen und dabei niemals vergessen, Deinen Kopf mit beiden Armen zu schützen.

  • Unter Wasser keine Panik zu bekommen, ist gerade zu Beginn nicht leicht. Dies gilt vor allem dann, wenn man durch die Welle orientierungslos geworden ist. Du wirst jedoch nur länger als sechs Sekunden unter Wasser sein und die Leash wird Dir helfen, die Orientierung wieder zu finden. Wird die Luft knapp und Du merkst, dass Du Panik bekommst, zähle einfach die Sekunden.

Teil C Surf Tipps

Anfänger-Tipps

Etikette kennen

Surf-Anfänger sollten niemals vergessen, warum sie mit dem Surfen beginnen: Um Spaß zu haben. Der beste Weg dahin kann manchmal sein, geduldig zu sein. Das gilt sowohl für einen selbst und den eigenen Lernerfolg als auch für die nächste Welle. Auch wenn sie vielversprechend aussieht: Manchmal ist es besser, einem Freund oder gar einem Fremden den Vorrang zu lassen.

Dies gilt vor allem in den folgenden Fällen:

  • Befindet der andere sich näher am Weißwasser, also auf der Innenseite der Welle, bedeutet dies, dass er Vorfahrt hat. Ein Vergehen gegen diese Regel wird unter Surfern als außerordentlich unhöflich wahrgenommen und ist ein eindeutiger Verstoß gegen die Surfer-Etikette!

  • Versucht gerade ein anderer Surfer die Welle zu nehmen, sollten ihm andere Surfer niemals in die Quere kommen. Um die Welle herum zu paddeln, ist zwar nicht immer angenehm, sorgt jedoch dafür, dass der Andere die Welle in Ruhe nehmen kann. Es mag nicht angenehm sein, durch das Weißwasser zu paddeln, zumal dies bedeutet, dass der Surfer die Welle über den Kopf bekommt. Allerdings gehört es zum guten Ton, sich selbst „zu opfern“, damit der andere Surfer nicht gestört wird und eine Kollision vermieden wird.

  • Häufig sind viele Surfer im Wasser und warten auf die richtige Welle. Sie bilden dann ein Line-Up. Die Surfer, die nicht an erster Stelle stehen, sollten unbedingt warten, bis sie an der Reihe sind. Dies gilt vor allem an Stränden, die von Touristen und Locals gleichermaßen genutzt werden. Stell Dir vor, Du würdest an einem der Orte mit den besten Wellen leben und sie werden Dir ständig von irgendwelchen Touris weggeschnappt. Dies gilt vor allem für Orte, die gerade einen massiven Boom erleben. In Nord Marokko ist der Surfurlaub beispielsweise erst seit rund einem Jahrzehnt im Kommen und breitet sich immer mehr aus, was unter Einheimischen verständlicherweise für etwas Unmut sorgt.

  • Das Board darf niemals losgelassen werden, weil es sonst zur Gefahr für Andere werden kann. Die Leash bietet keine ausreichende Kontrolle. Zudem kann es zur Gefahr für einen selbst werden, wenn sie das Board zurückschnellen lässt, oder sogar reißen und so dafür sorgen, dass noch mehr Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden. Für Dich selbst kann sie hingegen zur Gefahr werden, wenn das Board in einer Welle mehrmals gedreht werden kann und Dir so die Finger eingeschnürt werden. Wer Manöver wie den Duck Dive oder andere Techniken noch nicht beherrscht, sollte sie an einem Spot üben, an dem möglichst wenig Menschen sind.

  • Befindet sich vor der Welle ein gestürzter Surfer, sollte unbedingt die nächste Welle abgewartet werden. Sonst drohen Verletzungen.

  • Wenn ein Surfer sich nicht sicher ist, dass er eine Welle stehen kann, sollte er sie niemals anderen nehmen.

  • Wer aus einer Welle paddelt, sollte dies auf möglichst direktem Weg tun und Take-off Spots vermeiden. Ein Surfer, der gerade eine Welle nimmt, hat wenig Raum, um einem anderen Surfer auszuweichen.

  • Das eigene Board sollte immer sicher sein. Dazu gehört, dass nur mit Leash gesurft wird, Noseguards verwendet werden und die Finnen mit Sandpapier Endgratet werden. Das schützt andere Surfer, Schwimmer und den Surfer selbst.

  • Auch am Land ist es wichtig, sich mit dem Brett richtig zu bewegen. Die Finnen sollten beim Tragen immer nach innen zeigen. Windstöße oder Wellen können sonst dafür sorgen, dass Du Mitmenschen heftig verletzt. Halte außerdem die Leash gespannt und hoch. So verhinderst du, dass Du fällst oder sie sich am Boden verhakt. Gehst Du ins Wasser, achte darauf, dass Du Dein Brett seitlich trägst.

Surfschule besuchen

Eine Surfschule oder ein Surfcamp ist dazu in der Lage, den Lernerfolg wesentlich zu beschleunigen. Ein guter Surflehrer (mehr Infos zu einer professionellen Surflehrerausbildung) kann auf wichtige Fehler hinweisen und so verhindern, dass ein Anfänger über einen gewissen Punkt nicht hinauskommt oder sich die falsche Technik angewöhnt. Er klärt zudem über Verhaltensregeln und Gefahren auf und weiß, wo die Wellen sind, die für die Fähigkeiten des Anfängers angemessen sind. Doch auch Fortgeschrittene können durch Surfschulen noch einiges lernen.

Gute Surf-Schule finden

Gute Hinweise liefern vor allem andere Surfer. Wer erst vor Ort nach einer Schule sucht, kann Experten wie Inhaber von Surfshops oder Surfer am Strand nach Rate fragen. Ein Sigel der International Surfing Association (ISA) ist eine der Grundvoraussetzungen für eine gute Surf-Schule. Sie akkreditiert nur Schulen, die ihren Standards hinsichtlich Sicherheit und Lehre erfüllen. Natürlich heißt ein fehlendes Sigel nicht, dass die Schule schlecht ist. Die Lehrer können hier genauso fähig sein. Allerdings sollten sie auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor ein Kurs gebucht wird.

Richtige Kleidung

Die richtige Kleidung richtet sich auch nach der Surf-Umgebung. An Spots in Gabon in Äquatorial-Afrika liegt die Wassertemperatur ganzjährig bei ungefähr 27 Grad. Hier reichen ein Paar Boardshorts und ein Rashguard aus. Beides ist auch deswegen wichtig, weil sie gegen UV-Licht schützen. Gerade bei Rashguards wird der UV-Schutz angegeben. Unter 25 sollte der Wert nicht sein, 40 und höher ist empfehlenswert. Zudem hält sämtliche Surfkleidung die Körpertemperatur auf gleichmäßiger Höhe, was nicht nur wesentlich angenehmer ist, sondern auch leistungsfähiger macht.

Falls die Wassertemperaturen kälter sind, ist ein Shorty die bessere Wahl. Er hat kurze Arme und Beine und sorgt dafür, dass Surfer im Sommer nicht so schnell schwitzen und mehr Bewegungsfreiheit haben. Bei noch kälteren Temperaturen empfiehlt sich ein Fullsuit. Er sollte nicht über 3 mmm dick sein, um die Bewegungsfreiheit nicht zu sehr einzuschränken. Es gibt zudem für kalte Gewässer spezielle Schuhe und Handschuhe, sodass Surfen fast zu jeder Jahreszeit möglich ist.

Ein Kopfschutz wird von vielen Surfern leider vernachlässigt, da er von vielen als uncool empfunden wird. Tatsächlich kann er ernsthafte Verletzungen verhindern. Es gibt spezielle Wassersporthelme, die darauf ausgelegt sind, so wenig Wasserwiderstand wie möglich auszuüben, um Nackenverletzungen bei Waschgängen zu verhindern. Zudem halten die Helme warm und werden immer leichter.

Am richtigen Spot surfen

Die Wellen sollten immer dem Stand der Fähigkeiten angemessen sein. Bei zu leichten Wellen wird er nicht richtig gefordert. Zu gefährliche Spots mit schweren Wellen sind hingegen ebenfalls nicht geeignet. Zum einen ist hier die Verletzungsgefahr hoch, zum anderen macht es wenig Spaß, keine Welle stehen zu können. Als dritter Punkt kommt hinzu, dass solche Spots häufig gutbesucht sind – von Surfern, die schon wesentlich mehr drauf haben. Das bedeutet, dass der weniger fähige Surfer weniger Wellen bekommt, diese den anderen Surfern mehr Spaß machen würde und der Erfolgsdruck erheblich ansteigt. Hinzu kommt, dass viele Surfer etwas ungnädig reagieren, wenn ein Surfer, der die Wellen offensichtlich nicht stehen kann, ihnen diese wegschnappt.

An einem Spot, der den Fähigkeiten angemessen ist, macht das Surfen also am meisten Spaß, die Fähigkeiten können ausgebaut werden und zudem lernen Surfer häufig Gleichgesinnte auf einem ähnlichen Stand kennen.

Locals nicht verärgern

In jeder Region gibt es Spots, an denen sich vor allem Einheimische aufhalten, während andere den Touristen überlassen werden. Sollte ein Surfer an einen Spot geraten, der von Locals genutzt wird, sollte er sich entsprechend höflich und als Gast verhalten. Das bedeutet, dass er – unabhängig vom Line-Up – gute Wellen freiwillig den Locals überlässt.

Wie findet man eine gute Surfschule?

Egal ob man ein Surfcamp in Andalusien oder in den USA bucht: Ein gewisser Standard ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich der Lernerfolg schnell einstellt und die Anfänge Spaß bereiten. Die folgenden Kriterien helfen dabei, eine gute Surfschule zu finden:

  • Haben die Surflehrer eine Ausbildung, die von offizieller Stelle zertifiziert wurde?
  • Findet der Unterricht in möglichst kleinen Gruppen statt?
  • Legt die Surfschule Wert darauf, den Unterricht zu Zeiten stattfinden zu lassen, in denen auch tatsächlich gute Bedingungen herrschen oder verteilen sich die Kurstermine ohne Pause über den gesamten Tag?
  • Kann die Surfschule genügend Material stellen?
  • Gibt es versteckte Gebühren?
  • Sind die Rezensionen und Erfahrungsberichte positiv?
  • Richtet sich die Surfschule auch an Inländer oder lebt sie vom kurzlebigen Touristengeschäft?

Ein guter Anhaltspunkt ist zudem das Alter der Surfschule und die Konkurrenz. Hält sich die Schule bereits seit mehreren Jahren, obwohl es viele weitere Schulen oder Camps (einschließlich Bikini Boot Camp) in der Umgebung gibt, sind die Chancen gut, dass ehemalige Teilnehmer sie weiterempfohlen haben. Natürlich ist dieses Merkmal nicht immer gültig. Wer beispielsweise in Nord Marokko einen Surfurlaub bucht, muss in Betracht ziehen, dass Surfen sich dort erst seit einigen Jahren überhaupt verbreitet.

Vorbereitungstipps

Wer extra für den Surfurlaub nach Südspanien fährt oder noch längere Wege auf sich nimmt, kann es in der Regel kaum erwarten, dass die Reise endlich beginnt. Um den Lernerfolg zu beschleunigen und den Surfkurs in Andalusien effektiv zu nutzen, empfehlen sich folgende Vorbereitungen:

  • Empfehlenswert ist der Besuch einer SUP Schule. Hier lernen Anfänger die Bewegungsabläufe kennen, gewöhnen sich daran, auf einem Surfbrett über Wasser zu halten, schulen den Gleichgewichtssinn und üben sich im Aufstehen.

  • Für Brillenträger hat sich das Tragen von weichen Tageslinsen beim Surfen empfohlen. Es lohnt sich, sich bereits im Vorfeld an sie zu gewöhnen.

  • Ausdauersport hilft dabei, die notwendige Kondition aufzubauen, die beim Surfen gefordert wird. Vor allem Schwimmen ist als Vorbereitung fürs Surfen sehr gut geeignet. Es sorgt nicht nur für die notwendige Kondition, sondern trainiert dabei genau die Muskelgruppen, die auch beim Surfen am Meisten gefordert werden. Außerdem ist regelmäßiges Schwimmen hilfreich, um die eigenen Kräfte später besser einschätzen zu können. Zwei bis drei Mal in der Woche mindestens eine halbe Stunde am Stück zu schwimmen gilt als sehr gute Vorbereitung.

  • Kraftsport ist vor allem für Arme, Schulter, Rücken und Bauch empfehlenswert. Wer nicht an Geräten trainieren möchte, kann mit Hanteln und Eigengewichtstraining viel erreichen. Liegestützen, Planking, Kniebeugen, Bauchmuskeltraining und Burpees gelten als besonders geeignet und benötigen kein zusätzliches Equipment. Grundsätzlich ist alles empfehlenswert, was entweder auf das Paddeln oder auf das Aufstehen vorbereitet, denn beide Bewegungen müssen Surfer häufig ausführen.

  • Die Flexibilität sollte beim Surfen nicht vernachlässigt werden. Wer sich nicht ohnehin täglich dient, sollte als Vorbereitung für den Surf Yoga Urlaub damit beginnen. Auch geeignet ist Yoga, das neben Flexibilität auch Körperspannung und Kraft trainiert.

     

Profi Tipps

  1. Lerne, die richtige Welle zu nehmen Für einen Anfänger sind alle Wellen gleich und größer gilt immer als besser. Fortgeschrittene Surfer wissen, wie eine Welle brechen wird. Um dies zu lernen, solltest Du die höchste Stelle der Welle im Auge behalten. Ist die Höhe auf einer Ebene, wird die Welle bald brechen.
  2. Nachdem Du ein Gespür dafür bekommen hast, wie die Welle bricht, musst Du lernen, wie Du Dich am besten zu ihr positionierst. Ein halber Meter rechts oder links kann das Ergebnis deutlich beeinflussen.
  3. Verlagere Deinen Schwerpunkt nach unten. Je tiefer Dein Schwerpunkt ist, umso stabiler und schneller wirst du.
  4. Paddle (auch SUP) immer mit fast geschlossenen Fingern. Es ist nur ein kleines Detail, hat aber eine deutliche Wirkung. Wenn Du mit fast geschlossenen Fingern paddelst, sparst Du Energie und erhöhst die Wirkung deiner Paddelschläge.
  5. Überprüfe die Zeit zwischen den Wellen. Meistens ist die erste Welle eines Sets die Beste.
  6. Korrigiere Deine Fußhaltung. Wenn Deine Füße sich während des Surfens nicht bewegen, machst Du etwas falsch.
  7. Setze Dir ein Ziel und erreiche es. Es ist besser, ein Manöver zu beherrschen als drei Tricks fast zu können. Konzentriere Dich auf ein Ziel und ändere es erst, wenn Du es erreicht hast.
  8. Siehe Dir Videos in Zeitlupe an. Surfvideos sind eine gute Möglichkeit, von anderen zu lernen und selbst besser zu werden. Achte auf die Details
  9. Analysiere Deine Fehler. Wenn Dir etwas nicht gelingt, verurteile Dich nicht dafür, sondern versuche rauszufinden, was Du falsch machst.
  10. Übe bottom-to-top und top-to-bottom-Surfing. Das hilft Dir dabei, die Welle besser auszunutzen.
  11. Wenn Du zwei oder drei Surfboards zur Auswahl hast, kannst Du Dein Brett besser auf die Welle abstimmen. Das Gleiche gilt für die Finnen.
  12. Konzentriere Dich auf Deine rail-to-rail-surfen.
  13. Sei offen für Neues! Viele fortgeschrittene Surfer versuchen keine neuen Tricks mehr. Neue Techniken oder Tricks zu lernen, ermöglicht es, sich weiter zu entwickeln. Hab keine Angst davor, Fehler zu machen!

Wo am besten Wellenreiten?

Für viele Surfer ist Hawaii zweifellos die Traumlocation. Das liegt zum einen an den vielen interessanten Spots mit guten Bedingungen und teils sehr hohen Wellen, zum anderen aber auch daran, dass Surfen hier beheimatet ist. Der Sport ist in der Tradition fest verankert und gehört zum kulturellen Leben dazu, sodass sich hier viele Gleichgesinnte treffen lassen.

Für Europäer ist Hawaii jedoch sehr weit entfernt. Ähnliches gilt auch für die Küsten Kaliforniens oder Australiens, die ebenfalls zahlreiche Surfer anziehen. Sie können jedoch auf den Kanarischen Inseln hervorragende Bedingungen vorfinden, ohne all zu weit reisen zu müssen. Die Surfspots auf Fuerteventura gelten als hervorragend und bieten ganzjährig hervorragende Bedingungen. Dies zeigt auch die Tatsache, dass an der Playa de Sotavento jährlich die Surfweltmeisterschaften stattfinden.

Für Anfänger ist das Mittelmeer jedoch ebenfalls gut geeignet. An der südfranzösischen oder portugiesischen Atlantikküste sind die Bedingungen ebenfalls hervorragend und auch für Profis geeignet. Sehr große Wellen sind hier keine Seltenheit. Südspanien ist aufgrund der schwächeren Brandung für Anfänger eine sehr gute Wahl.

Workout Tipps für Surfen

Wer einen Surfurlaub in Spanien gebucht hat, sollte sich möglichst schon vor dem Urlaub mit Ausdauersport und Kraftübungen in Form bringen. Die folgenden Workout-Tipps helfen jedoch auch Surfern, die den Sport fast täglich ausüben.

Wer Gewichte auf einem Balance-Brett hebt, kann nicht nur seinen Gleichgewichtssinn schulen. Die Anforderungen der Wellen an die Muskeln werden so nachgebildet, sodass der Körper optimal vorbereitet und geschult wird.

Rumpfmuskeln stärken

Training an Land wirkt sich auf das Surfen in jedem Fall auf. Rumpfmuskelübungen fördern nicht nur die Ausdauer, sondern kann auch das Gleichgewicht fördern. Gute Übungen sind vorgebeugtes Rudern (drei Sätze, 12 bis 15 Wiederholungen) und Crunches (drei Sätze, 20 bis 30 Wiederholungen). Wer dies regelmäßig durchführt, kann bald deutlich intensiver und länger surfen.

Balance Brett

Wer Gewichte auf einem Balance-Brett hebt, kann nicht nur seinen Gleichgewichtssinn schulen. Die Anforderungen der Wellen an die Muskeln werden so nachgebildet, sodass der Körper optimal vorbereitet und geschult wird.

Kurzhanteltraining für Schulter und Rücken

Paddeln ist fraglos eine der Tätigkeiten, die Surfer am meisten erschöpft. Nackendrücken mit Kurzhanteln hilft dabei, Kraft und Ausdauer zu erhöhen. Dabei sollten die Gewichte nach oben gedrückt werden, bis die Arme zwar lang, aber nicht vollständig gestreckt sind. Gegen Ende sollten die Hanteln zudem leicht eingedreht werden. Für Einsteiger gelten drei Sätze mit zehn bis zwölf Wiederholungen als empfehlenswert.

Trizepsdrücken über Kopf

Trizepsdrücken über Kopf gilt als optimale Vorbereitung, um sich auf das Aufstehen auf dem Surfbrett vorzubereiten. Die notwendige Schnelligkeit kommt aus den Armen und drei Sätze mit jeweils 15 Wiederholungen Trizepsdrücken sorgt dafür, dass sie sich schnell verbessert.

Beintraining

Kniebeugen mit der Langhantel sorgen für die notwendige Kraft in den Beinen, die bei vielen Surfern den Schwachpunkt darstellen. Dabei sollten auch Surfer jedoch unbedingt auf eine kontrollierte und richtige Ausführung achten, um die Gelenke zu schonen. Die Füße müssen hierfür schulterbreit auseinanderstehen und immer mit den Schultern auf einer Linie bleiben. Drei Sätze mit 15 Wiederholungen gelten als empfehlenswert.

Regenerationszeit

Krafttraining fordert den Körper außergewöhnlich stark. Damit sic

Tipps zur Surfboard Wahl

Die ersten Kurse in einer Surfschule in Spanien sind absolviert und Du weißt, dass Du auf jeden Fall weiter surfen möchtest. Nun steht der Kauf eines eigenen Surfboards an. Folgende Tipps solltest Du beachten, um das Surfbrett zu finden, das zu Dir und Deinen Fähigkeiten passt:

Die Länge

Anfänger mit einem zu kleinen Surfboard verbringen sehr viel Zeit im Wasser. Natürlich gehört dies beim Surfen hinzu, größere Surfer verzeihen jedoch wesentlich mehr als kleine und schnittige Surfboards. Anfänger und Surfer mit mehr Gewicht sollten deswegen immer eher größere Surfbretter wählen. Auf diese Weise vermeiden sie viel Frustration und können ihren Lernerfolg beschleunigen. Mit wachsenden Fortschritten und geringerem Gewicht kann das Brett hingegen durchaus kleiner ausfallen. Ein weiterer Vorteil der größeren Boards ist zudem, dass sie auch besser für schlechtere und leerere Peaks geeignet sind.

Das Volumen

Es ist jedoch nicht nur die Länge entscheidend, um die Eigenschaften einschätzen zu können. Viele Surfer halten das Volumen, das in Litern gemessen wird, für sehr viel wichtiger. Es sagt aus, wie viel Wasser beim Surfen verdrängt wird. Das wirkt sich wiederum auf die Tragfähigkeit und das Anpaddeln auf. In das Volumen gehen neben Länge und Breite auch die Biegung und Breite der Nose und der Tail ein. Als Faustregel gilt dabei, dass ein Surfboard umso schwieriger zu starten und auch zu fahren ist, je länger und spitzer es ist. Interessenten sollten sich deswegen in jedem Fall beraten lassen.

Tipp: Gebraucht kaufen

Gerade zu Beginn ist es ratsam, das Board mit zunehmend Können zu wechseln. Das bedeutet, dass gerade Surfbretter, die für Anfänger geeignet sind, auch wieder verkauft werden. Da sie zudem relativ preiswert und in der Regel auch robust sind, ist es ratsam, Surfbretter gebraucht zu kaufen und auch zu verkaufen. Auf diese Weise ist es wesentlich günstiger, immer ein Board zu besitzen, das dem eigenen Fähigkeitenstand angemessen ist.

Als Faustregel gilt, dass man nur dann das Board wechseln sollte, wenn man auf dem alten die Grundmanöver beherrscht, also in der Lage ist, es auf der Wellenschulter schnell zu halten.

Richtiges Material

Surfbretter werden heute immer noch in Handarbeit aus Fiberglas und Polyester hergestellt. Gute Shapes lassen sich von schlechten allerdings nicht unterscheiden und beim Kauf muss der Interessent eigentlich genau wissen, wie und wo er später damit surfen möchte. Das macht den Kauf zu Beginn sehr schwer und erfordert eine intensive Beratung, die für Surf-Anfänger wenig sinnvoll ist. Zudem sind Polyester-Boards sehr empfindlich und müssen schon bei leichtem Anstoßen mit einem anderen Board im Wasser häufig durch eine teure Reparatur wieder hergestellt werden.

Inzwischen werden Surfboards jedoch aus Epoxy maschinell gefertigt. Hier sind die Shapes ausgereift und werden nicht per Hand gefertigt. Sie sind auf ein breites Spektrum von Wellenbedingungen und unterschiedliche Nutzergruppen ausgerichtet. Allerdings können Verarbeitung und Material dennoch mangelhaft sein, da es verschiedene Epoxy-Technologien gibt. Markenboards und bekannte Shaper liefern jedoch fast immer eine gute Qualität. Epoxy-Boards gelten als wesentlich robuster und sind – falls sie doch einmal kaputt gehen – wesentlich leichter zu reparieren. Diese beiden Faktoren wirken sich auch auf den Wiederverkaufswert aus. Ein weiterer Pluspunkt für die bekannten Marken und Modelle ist zudem, dass sie auch im Verleih verfügbar sind. Das führt zum einen dazu, dass man sie vor dem Kauf testen kann, zum anderen hat es den angenehmen Nebeneffekt, dass man auch dann sein gewohntes Board surfen kann, wenn man keine Lust oder Möglichkeit hat, es mit in den Urlaub zu nehmen.

Boards für Kinder

Für Kinder werden spezielle Softboards angeboten, die eine weichere Oberfläche haben. Zudem haben sie flexible und deutlich weniger scharfe Finnen, wodurch die Verletzungsgefahr deutlich reduziert wird. Sie sind zudem unempfindlicher und preiswerter und werden zudem in kleineren Längen angeboten, sodass sie sich für Kinder meist besser eignen als Shortboards. Wer Surfen im Familien Urlaub plant, sollte also auch beim Surfboardverleih darauf achten, ob solche Bretter vorhanden sind.

7.Ausrüstungstipps

 

Fullsuit oder Shorty

Es ist kaum möglich, nur in Badehose oder –anzug zu surfen. Das Wasser ist in der Regel deutlich unter Köpertemperatur und kühlt den Körper dauerhaft ab. Auf diese Weise geht wertvolle Energie verloren, die der Surfer für die Bewegungen braucht. Auch das Erkältungsrisiko steigt. Zudem ist auch der Fahrtwind ab einem gewissen Tempo nicht zu unterschätzen.

Ein Shorty ist ein kürzerer Neoprenanzug, der Surfer bei mittelwarmen Temperaturenzwischen 15 und 25 Grad Wassertemperatur ausreichend schützen kann. Er hat in der Regel kurze Ärmel und Beine, es gibt jedoch auch Mischformen, bei denen nur eines von beiden gekürzt ist. Ein Shorty ermöglicht mehr Bewegungsfreiheit und ist zudem leichter anzulegen.

Ein Fullsuit ist hingegen bei kälteren Wassertemperaturen von 10 bis 20 Grad empfehlenswert. Wer schnell auskühlt, kann sich zudem mit Schuhen, Handschuhen und Helmen zusätzlich schützen.

Grundsätzlich sollte die Dicke des Anzuges nicht über 3 mm betragen, da sonst die Bewegungsfreiheit zu sehr eingeschränkt ist.

Anlaminierte Finnen oder Finnenkästen?

Finnen dienen der Steuerung des Bretts und sorgen für Stabilität und Halt auf dem Wasser. Je nach Boardtyp kommen ein bis drei Finnen zum Einsatz. Für Longboards ist eine Finne üblich, die sich auf mittig auf der Unterseite am Ende des Boards befindet. Am häufigsten ist der sogenannte Thruster, bei der neben der zentralen Finne noch zwei weitere Spurhalter für mehr Halt in den Kurven sorgen.

Anlaminierte Finnen sind fest mit dem Board verbunden. Das hat den Vorteil, dass der Surfer sie nicht aus Versehen verlieren kann, gleichzeitig können sie jedoch vor allem beim Transport leichter abbrechen. Der größte Vorteil ist allerdings der sehr geringe Wiederstand.

Finnen mit Finnenkästen können hingegen nicht abbrechen, was dafür sorgt, dass dieser Typus wesentlich leichter transportiert werden kann. Zudem können Surfer mit derartigen Finnen leichter andere Finnengrößen und –formen ausprobieren, was das Finetuning erleichtert und für mehr Abwechslung sorgt.

Wax oder Deckgrips

Normalerweise werden Surfbretter gepflegt, indem ein Spezialwachs aufgetragen wird. Auf diese Weise bleiben sie rutschfest und in Form. Der Grip geht sonst durch den dauerhaften Kontakt im Wasser verloren. Der größte Nachteil hierbei ist, dass das Wachsen vergleichsweise aufwändig ist, zumal es nach jedem Surfen aufgetragen werden sollte.

Deckgrips sind hingegen Kunststoffpads, die einfach auf das Surfboard geklebt werden und so den Halt dauerhaft sicherstellen. Hier ist allerdings der Nachteil, dass der Take Off so deutlich erschwert wird. Deswegen gilt nach wie vor Wachsen als die bessere Lösung, trotz des erhöhen Aufwandes.

Die Leash

Die Leash stellt die Verbindung zwischen Surfer und Brett sicher und verhindert so, dass das Board bei einem Sturz verloren geht. Sie wird mit einem Klettverschluss am Fußgelenk und am hinteren Teil des Boards befestigt und besteht aus Vollgummi. Die Leash sollte immer etwas länger als das Brett selbst sein, um sicherzustellen, dass der Surfer bei einem Sturz weit genug vom Board entfernt sein kann.

Allgemeine Tipps zur Verbesserung der Surffähigkeiten

Videoüberprüfung

Es ist nicht immer angenehm, Videomaterial von sich selbst zu sichten. Dennoch ist es eine der besten Möglichkeiten, hinzuzulernen. Auf diese Weise können Surfer sich besser mit Pros vergleichen und herausfinden, was sie besser machen. Wichtig dabei ist auch, das Ergebnis damit zu vergleichen, wie man sich beim Surfen gefühlt hat. Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, beides miteinander in Verbindung zu bringen. Was sieht gut aus und wie hat es sich angefühlt?

Surfe mit Besseren

Mit Besseren zu surfen, trägt zur Verbesserung häufig wesentlich bei. Wichtig dabei ist allerdings, sich nicht von ihnen einschüchtern zu lassen oder direkt mit ihnen gleich ziehen zu wollen. Stattdessen solltest Du es als Chance sehen, Dich zu verbessern und mehr hinzu zu lernen. Vergleiche Deine Fähigkeiten niemals mit denen anderer, sondern immer nur mit Dir selbst in der Vergangenheit!

Fühlen statt analysieren

Beim Surfen gibt es unglaublich viele Dinge, die nicht gelehrt werden können. Stattdessen ist das Gefühl entscheidend. Analysiere Deine Manöver deswegen nicht zu sehr, sondern sieh einfach, was sich gut angefühlt hat und was nicht.

Werde Mitglied in einem Verein

Wenn Du von Natur aus den Wettkampf magst und Druck benötigst, kann ein Verein Dir dabei helfen, über Deine Grenzen hinaus zu gehen. Du wirst waghalsigere Dinge probieren und Dich mehr trauen, als wenn Du nur freesurfen würdest. Es gibt allerdings auch Menschen, die mit dem Konkurrenzdruck nicht umgehen können. Je nachdem zu welchem Typ Mensch Du gehörst, kann ein Verein Dich also deutlich voranbringen oder Dir sogar schaden.

Sei ein Groupie

Freesurfe so oft wie möglich in der Nähe von Wettbewerben um die Pros im Wasser beobachten zu können. Du wirst feststellen, dass es einen Unterschied zwischen den Videos gibt, in denen alles Schlechte herausgeschnitten wird und dem realen Leben. Wer denkt, ein Kelly Slater würde niemals stürzen, wird so eines besseren belehrt. Es wird Dir definitiv dabei helfen, Selbstvertrauen in Deine Fähigkeiten aufzubauen, zu wissen, dass auch Profisurfer Fehler machen.

Sei nicht zu stolz

Es ist nicht immer leicht, aber bessere Surfer zu fragen, wie sie ihre Tricks stehen und welche Techniken sie nutzen. Allerdings kann Dich das deutlich nach vorne bringen. Auf der anderen Seite ist dies ein Kompliment für den anderen Surfer und die meisten geben ihre Tipps sehr gerne weiter.

Locker bleiben

Du solltest niemals zu viel Druck auf Dich selbst ausüben. Die coolsten Dinge passieren dann, wenn Du Spaß hast. Geh mit einer offenen Einstellung ans Surfen! Wenn Du eine gute Zeit hast und Dich nicht darum sorgst, dass Du fallen könntest, spiegelt sich das auch in der Art wieder, wie Deine Session gerade läuft. Wenn Du hingegen hinauspaddelst und unbedingt den coolsten Air stehen möchtest, wirst Du vermutlich frustriert sein und Dein Ziel so niemals erreichen. Sieh Deine Session einfach immer als neue Erfahrung und mach Dir keinen Druck.

Babyschritte

Du solltest im Hinterkopf behalten, dass weniger manchmal mehr ist. Einer der härtesten Dinge für jemanden der lernt ist die Tatsache, dass er coole Dinge sieht und sie direkt können will. Derjenige, der den Trick steht, hat dafür jedoch ebenfalls Jahre gebraucht. Und wenn die besten Surfer in Filmen Tricks stehen, vergisst der Zuschauer, dass der 800 der rausgeschnitten wurde, der nicht gestanden wurde oder weniger cool aussah. Du musst realisieren, dass es viele kleine Schritte sind, die Dich an Dein Ziel bringen. Wenn Du Tricks lernen willst, musst Du langsam mit den Grundlagen beginnen. Du kannst nicht erwarten, dass Du noch im vorletzten Jahr in einer Surfschule in Spanien den ersten Kurs gemacht hast und nun surfst wie ein Pro. Vergiss auch nicht, dass Du gerade dann, wenn Du zwischendurch lange Pausen hast, immer wieder ein bisschen von vorne anfangen musst und nicht direkt auf dem Niveau vom letzten Surfurlaub weiter surfen kannst.

Kenne Deine Boards

Lerne, Boards auszuwählen, die zu den Konditionen passen. Fortschritt hat viel damit zu tun, Spaß zuhaben. Es ist albern ein High-Performance Shortboard zu wählen, wenn Du genauso gut auf einem Fishboard surfen könntest und mit der ganzen Geschwindigkeit Airs durchführen könntest. Du kannst Situationen nicht erzwingen. Es gibt ein Board für jede Bedingung. Es gibt so viele Möglichkeiten mit Formen, Rockers und Finnen. Die Alternativen sind endlos. Wenn Dich etwas langweilt, versuche etwas Neues.

Achte auf Deine Stimmung

Wie Du surfst, hängt deutlich von deiner Stimmung ab. Wenn Du energiegeladen startest und hinausgehst und dabei eine Millionen der krassesten Tricks und höchsten Airs stehen willst, gehst Du raus und versuchst sie. Das heißt nicht, dass Du sie stehst, aber Du hast auf jeden Fall die Energie, es zu versuchen. Es gibt auch Zeiten, in denen Du vielleicht nur zur Entspannung ein paar Wellen ohne große Ansprüche nehmen möchtest.

Du kannst alles tun

Siehe jeden Trick als möglich an. Alles erfordert eine bestimmte Art von Welle. Es wird Dinge geben, die Dir unerreichbar erscheinen bis zu dem einen Tag, an dem Du die Welle surfst, die für das Manöver perfekt geeignet ist. Dann versuchst Du ihn und stellst fest, dass es doch möglich ist. Du bekommst nur dieses bisschen Inspiration und weißt dann, wonach Du greifen kannst, und wenn die Bedingungen richtig sind. Wenn beispielsweise ein Rodeo etwas ist, was Du gerne tun würdest. Wenn Du immer nur fette Wellen surfst, wirst Du niemals eine gute Möglichkeit haben, es auszuprobieren und deswegen denken, dass es unerreichbar ist. Es geht darum, die Wellen zu kennen und zu wissen, was unter welchen Bedingungen möglich ist.

Wellen sind Lehrer

Von jeder Welle kannst Du etwas lernen. Wenn Du an einem Ort aufwächst, wo es Beachbreaks gibt, surfst Du 365 Tage im Jahr unter unterschiedlichen Bedingungen. Wenn Du hingegen an Orten wie der Gold Coast groß wirst, hat Du definitiv einen Vorteil als Local und kennst die Welle in- und auswendig. Beachbreaks sind immer schwer, aber sie sind gleichzeitig gut, weil Du so lernst, Dich auf verschiedene Bedingungen einzustellen. Alles hat Vor- und Nachteile.

Leg Dir einen verrückten Freund zu

Finde einen Freund, der Dich dazu antreibt, große Wellen zu nehmen. Du brauchst auf jeden Fall jemanden, der Dich pusht und wenn er im gleichen Alter wie Du ist, umso besser. Das ist eine große Motivation, die sich auf alle Wellen erstreckt. Wenn Du jemanden als Freund hast, der ähnlich gut surfen kann und in einem ähnlichen Alter ist, wird das das Beste aus Dir hervorbringen. Natürlich ist dieser Tipp vor allem für Surfer sinnvoll, die in der Nähe eines Spots wohnen. Doch auch wenn Du Deinen Kumpel in einer Surfschule in Spanien kennenlernst, spricht nichts dagegen, weitere Urlaube aufeinander abzustimmen

Keine Angst vor Konkurrenz

Jeder misst sich bis zu einem gewissen Grade gerne mit anderen oder zumindest an sich selbst. Auf diese Weise über sich hinaus zu wachsen, kann bis zu einem bestimmten Grad erzwungen werden. Es gibt zwar auch immer Menschen, die sich zu sehr darum sorgen, wie es auf Andere wirkt, wenn sie verlieren, aber letztlich mag jeder Mensch Herausforderungen. Menschen wie Craig Anderson konkurrieren beispielsweise nicht in klassischen Wettbewerben, aber dafür geht es ihnen darum, noch höhere Airs zu stehen oder mehr Barrels zu erwischen und damit im Surffilm den besten Teil zu stellen. Der Wunsch sich zu messen, ist immer da, allerdings in unterschiedlichen Formen.

Teil D - Glossar

Backside

Backside bedeutet, dass die Wellen mit dem Rücken zur Wellenwand gesurft werden

Barrel

Auch: Tube: eine hohle Welle, die entsteht, wenn die Lip auf die Wasseroberfläche bricht, dabei jedoch zu einer Seite offen bleibt, sodass der Surfer wieder hinaus surfen kann.

Beachbreak

Ein Surfpsot, an dem die Wellen auf einen gleichmäßigen und sanft abfallenden Strand brechen. Für Einsteiger besonders geeignet.

Bottom Turn

Grundmanöver. Der Surfer dreht das Surfboard nach dem Herabfahren der Welle wieder in Richtung Wellenwand, um weiter Surfen zu können.

Channel

Die Strömung, die dadurch entsteht, dass das Wasser der Wellen zurück ins Meer fließt. Das Wasser ist dort tiefer und der Surfer kann leichter ins Line Up gelangen.

Duck Dive

Eines der Tauchmanöver, allerdings eher eine Notlösung. Der Surfer wirft dabei sein Board hinter sich und taucht ohne durch die Welle hindurch.

Close Out

Hierbei bricht die Welle auf ihrer gesamten Länge und kann dadurch nicht gesurft werden.

Ding

Beschädigung des Surfboards

Drop

Hineinfahren in die Welle direkt nach dem Take-Off.

Drop in

Surfer ignoriert das Recht eines anderen Surfers und paddelt in dessen Welle

Duck Dive

Tauchmanöver zur Überquerung von Wellen.

Epoxy

Material vieler Surfboards. Haltbarer als Fiberglas.

Finne

Bestandteil des Boards, das sich an der Unterseite befindet und mehr Halt ermöglicht.

Frontside

Die Wellen werden mit dem Gesicht zur Wellenwand gesurft.

Glassy

Glassy bedeutet windstille Surfbedingungen. Die Wasseroberfläche ist ruhig, jedoch nicht wellenfrei. Gilt als Traumbedingung.

Goofy

Der Surfer steht mit dem rechten Fuß in Surfrichtung vorne.

Green Room

Hohlraum der Barrel

Grüne Welle

Ungebrochene Welle.

Hang Loose

Begrüßung unter Surfern. Daumen und kleine Finger werden ausgestreckt, alle anderen bleiben angewinkelt.

Inch

Wird neben Fuß als Maßangabe bei Surfbrettern verwendet. Entspricht 2,54 cm, 12 Inch sind ein Fuß.

Leash

Fangleine aus Vollgummi, die Surfer und Board verbindet.

Line Up

Der Bereich, in dem Surfer auf Wellen warten.

Lip

Der obere Teil der Welle, der hervortritt, wenn die Welle bricht.

Locals

Einheimische Surfer

Nose

Vorderer Teil des Boards.

Overhead

Maßangabe für die Wellenhöhe.

Peak

Bezeichnet den Punkt, wo die Welle am höchsten ist und als Erstes zu brechen beginnt.

Plug

Ort, an dem die Leash befestigt wird oder die Halterung, an der die Finnen montiert werden.

Rail

Seiten des Surfbretts

Reefbreak

Untergrund besteht aus Felsen, Steinen oder Korallen. Stabile Untergrundbedingungen und konstant gleich brechende Wellen.

Regular

Surfer steht mit dem linken Fuß in Surfrichtung vorne.

Set

Besteht aus mehreren Wellen, sie sich in periodischen Abständen aufbauen und brechen. Zwischen einzelnen Sets laufen in der Regel keine Wellen herein.

Softboard

Anfängerboard mit weicher Schaumstoffpolsterung und Gummifinnen.

Spot

Stelle an einem Strand oder Riff, an dem regelmäßig gute Bedingungen herrschen.

Tail

Hinterer Teil des Surfboards

Take Off

Bezeichnet das Aufstehen auf dem Surfboard.

Turtle Roll

Weißwasser

Bereits gebrochene Wellen, erkennbar durch ihre weiße Schaumkrone.